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Agiler Wasserfall - es gibt nicht nur schwarz oder weiß



Bei der Wahl einer Projektmanagementmethodik gibt es nicht nur Schwarz oder Weiß, also klassisch oder agil: Vielmehr lassen sich in ein Wasserfallmodell auch agile Scrum-Zyklen integrieren.

Bei Projektbeginn dienen dann ein oder mehrere Sprints zur Definition der Projektvision, der Generierung eines ersten Prototyps, der Entwicklung von Konzepttests und genereller Nutzenanalysen bei den Zielkunden. Nach einem Meilenstein mit Ergebnisdokumenten folgt ein neuer Sprint-Zyklus für Produkttests mit weiteren Prototypen, Vertragsverhandlungen, der Beantragung von Schutzrechten und Zulassungsverfahren. Nach einem erneuten Meilenstein starten Markttests sowie die Erarbeitung von Marketing- und Vertriebskonzepten.


Durch die Kombination klassischer und agiler Managementmethoden lassen sich die jeweiligen Vorteile beider Ansätze nutzen und die Nachteile der einzelnen Methoden reduzieren. Konkret können Produktentwicklungszyklen verkürzt werden, wodurch Marktanpassungen schneller möglich sind und Kundenbedürfnisse früher und konkreter erfasst werden. Gleichzeitig werden - zur Absicherung aller Compliance, Organ- und Betreiberhaftungen - die Entwicklungsprozesse exakt dokumentiert und alle vorgeschriebenen Testverfahren beachtet.

Auszug aus: Disselkamp M., Heinemann S.: Digital Transformation Management, Stuttgart, 2018

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